Familienwappen MELLE


Blasonierung: Geviert, die Teilungslinie belegt mit einem silbernen Balken; 1 und 4: von Gold ledig; 2: in Grün ein schwarzer Hobel; 3: in Rot ein silbernes Rad mit vier schwarzen Speichen. Auf dem Helm mit grün-goldenen Decken drei goldene Rohrkolben an beblätterten Stilen.


Wappenstifter: Hans Herbert Melle


Entwurf: Heiko Peter Melle


Eintrag: 1. September 1990

            (Wappenrolle des Wappenlöwe, München)


Führungsberechtigt: Der Wappenstifter Hans Melle, sowie dessen eheliche Nachkommen.


Symbolik: Der Entwurf basiert auf einem traditionell geführten westfälischen Familienwappen gleichen Namens. Dieses wurde differenziert um die Helmzier und die Schildfiguren sowie in den Farben.

Die Rohrkolben in der Helmzier symbolisieren redend den Familiennamen, der sich aus der Verschleifung von „Mene-lo“ ableitet; lo bedeutet „sumpfige Niederung“.

Der Hobel im Schild verweist auf die holzverarbeitende Tradition der wappenstiftenden Familie, insbesondere auf den Wappenstifter und dessen Vater/Großvater/Urgroßvater.

Das Rad im Schild findet sich u.a. auch im Stadtwappen von Melle bei Osnabrück, der vermuteten Stammheimat der Familie. Bisher kann die Stammlinie ins Jahr 1600 im thüringischen Neidenberga nachvollzogen werden.


Devise: Etiam si omnes, non ego = Auch wenn alle es tun, ich nicht

Prinzipiell verweist die Devise darauf, dass der Wappenträger in seinem Handeln unabhängig von der allgemeinen Meinung sein soll. Grundsätzlich geht die Devise zurück auf die sog. Vulgata im Matthäus-Evangelium (26,33 Vul).